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Trainingsweekend 2019

Marzell Koch 26.04.2019

Die Teilnehmer des Trainingsweekends machten sich zum wiederholten Male auf ins sonnige Wallis, genauer nach Brig. Dort konnte man in den letzten Jahren stets auf Kaiserwetter zählen. Nicht aber in diesem Jahr. Als die Teilnehmer, nach 4 stündiger Fahrt mit dem plombierten Kleinbus im Sportcenter Olympica ankamen, war der hauseigene Rasenplatz sowohl mit Schnee als auch mit Pfützen bedeckt. Ein Training darauf war undenkbar! Glücklicherweise hatte man die Möglichkeit unsere Körbe auf fahrbaren Einrichtungen zu installieren und dem Korbballspielen auf einem Kunstrasenplatz fernab nachzugehen. Durch die schweisstreibenden Aktivitäten und die von der Sonne erwärmte Luft entledigte man sich nach und nach seiner Kleider. Und so spielten wir, umgeben von Schnee und Eis, im T-Shirt oder gar Unterwäsche und leider auch ohne Sonnenschutz! Bei all den roten Köpfen und Nacken und abgesehen von unserem neuen Trainer, erhielt der Ausdruck „Diner in red“ beim Abendessen eine erweiterte Bedeutung. Mit Fokus auf die Verteidigung, fand man sich kurz darauf im Medienraum wieder. Geschlaucht vom Tag und mit vollgeschlagenen Bäuchen fielen den Spielern, trotz interaktiver Übungen immer mal wieder die Augenlider zu. Zeit früh ins Bett zu gehen.

Am Folgetag setzte man bei ähnlichem Wetter, diesmal aber mit Sonnencreme und auf Naturrasen, das Training mit dem Schwerpunkt Verteidigung fort. Mit variierender Feldgrösse und Spieleranzahl, vielen Partien und intensiven Übungen versuchte das Trainerteam, trotz nur 11 Teilnehmer, unter möglichst matchauthentischen Verhältnissen zu trainieren. Nach kurzen Badminton-Matches und ausgiebigem Abendessen, konnte sich der Turner anschliessend in der Wellnesoase, im Whirlpool, in der Sauna, unter einer Erlebnisdusche oder dem Nackenwasserfall von den Strapazen des Tages erholen und seine geschundenen Körperteile durchkneten lassen. Herrlich!

Die heisse Luft, die Anstrengung der vorangegangenen Tage oder eine lange Nacht kam nicht allen zu Gute, waren sie doch zumindest beim Einwärmen noch nicht ganz Herr ihrer selbst, was für zahlreiche Lacher sorgte. Nach einigen Korbballmatches am Sonntagmorgen, nahm man schliesslich die letzte Mahlzeit zu sich, packte seine sieben Sachen zusammen und konnte dann den nach Hause Weg antreten. Die Teilnehmer blicken auf ein abwechslungsreiches, produktives, kameradschaftliches und amüsantes Trainingsweekend zurück.